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Grundidee und wie es dazu kam

Die Idee ...

 

Körperlich behinderte Menschen bilden ein enormes Potential an Kreativität, Arbeitskraft und Energie. Leider macht sich die Wirtschaft diese “Kraftreserven” kaum zu Nutze.

Das hat vor allen Dingen zwei Gründe:

  • Nur sehr wenige behinderte oder chronisch kranke Mensch sind einfach nicht in der Lage (oder nur mit unvertretbar hohem Aufwand) regelmäßig das Haus zu verlassen um einen Arbeitsplatz aufzusuchen. Aber viele Arbeitgeber sehen "vor ihrem inneren Auge" leider nur diese Gruppe von Behinderten.
  • Räumliche und ergonomische Voraussetzungen zur Beschäftigung eines Behinderten sind nicht immer vorhanden. ... Meist sind diese aber auch gar nicht notwendig.
  • Vor allen Dingen ist es aber der Glaube an das Märchen der Unkündbarkeit und der teuren Arbeitsplätze. Arbeitgeber sollten sich daher die Zeit nehmen einmal genau im Kapitel Wissen nachzulesen!
Dies alles führt dazu, dass heute rund 25% aller Arbeitslosen zu der Gruppe der behinderten oder körperlich eingeschränkten Menschen gehören.

Es wurde und wird viel diskutiert, über Modelle, Integration, soziale Verantwortung etc..
Nun, Diskutierende sind oft erkennende, aber sehr selten auch Handelnde.
Vergangenheit und Gegenwart haben gezeigt, dass leider nichts anders geworden ist. Im Gegenteil, es ist so, dass die Zahl der Festangestellten behinderten Menschen abnehmend ist.

Darum haben folgende Thesen/Gedanken ihre Berechtigung und sind Grundlage dieser Aktion:

I. Wenn der Mensch nicht zur Arbeit kommen kann, dann muss die Arbeit zum Menschen kommen. (Stichwort: Telefon-, Tele-/Computer-Arbeitsplatz)

II. Wenn die Gesetze (besonderer Kündigungsschutz) oft die Einstellung eines Behinderten Menschen verhindern und damit der Versuch auf eigenen “Broterwerb” ”im Keim erstickt wird”, dann muss nach anderen Wegen gesucht werden. Die da heißen können: “Freie Mitarbeiterschaft” und “Freie Berufe”. Nicht alle, so doch eine sehr große Zahl von Berufen und Tätigkeiten können auch als “Freelancer” bzw. Selbständiger ausgeführt werden, um den eigenverantwortlichen “Broterwerb” oder das “Zubrot” zu sichern. (Lesen Sie hierzu bitte unbedingt die Hinweise zur Definition der Freien Berufe und den Gefahren der Scheinselbständigkeit im Kapitel Wissen!)

III. Mit Falschinformationen muss aufgeräumt werden. Jedem Arbeitgeber sollte klar werden, dass ein behinderter Mensch durchaus kündbar ist und das die dafür notwendigen Gründe gar nicht so sehr von den Gründen nicht behinderter Menschen abweichen. Zudem kann das Argument der teuren Arbeitsplätze nicht länger angeführt werden, da zusätzliche Aufwendungen staatlicherseits erstattet werden können.

 
 

... wie es dazu kam

 

Der Gründer der Aktion (Herr Michael Müller, selbst Geschäftsführer) befand sich mehr als einmal in der Situation, nicht oder nicht schnell genug Mitarbeiter zu finden, um Auftragsspitzen abzuarbeiten bzw. seine “Mannschaft” generell aufzustocken.

Hinzu kam die Erfahrung seiner eigenen, zwar vergangenen, dennoch langjährigen Erkrankung.

Nachdem 1 + 1 zusammengezählt waren, Bedarf und Bedürfnis beider Seiten feststanden, war die Gründung dieser Initiative nur eine logische Folge.

 
 

Und nun?

 

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